Label Städtische Museen Jena
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Kunstsammlung Jena
Städtische Museen Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Markt 7
07743 Jena

Tel. +49 3641 49-8261
Fax +49 3641 49-8255
kunstsammlung@jena.de

Kurator
Erik Stephan
erik.stephan@jena.de

Direktor
Städtische Museen Jena
Dr. Ulf Häder

Werkleitung
Jonas Zipf (Werkleiter)
Carsten Müller
Thomas Vogl

Öffnungszeiten

Wunschbilder. Erwerbungen 2000-2020

Malerei, Zeichnungen, Druckgrafik, Skulpturen, Videos und Installationen

Hiroyuki Masuyama, Kreidefelsen auf Rügen (nach Caspar David Friedrich, 1818), 2017, LED Lightbox, Auflage 5+1 Hiroyuki Masuyama, Kreidefelsen auf Rügen (nach Caspar David Friedrich, 1818), 2017, LED Lightbox, Auflage 5+1 ©Kunstsammlung Jena

2. Oktober - 22. November 2020

Die Kunstsammlung der Stadt Jena gliedert sich in die Gebiete Malerei, Graphik und Plastik und umfasst Kunst aus der Zeit des Mittelalters bis zum 21. Jahr­hundert. Das Profil der Sammlung ist heterogen und von regionalen Beson­derheiten ebenso geprägt, wie von über­regional bedeutsamen Werken. Den Schwerpunkt der Sammlung bildet die Kunst des 20. Jahrhunderts, von der Klassischen Moderne bis hin zu einer reichhaltigen Sammlung von Kunstwerken aus den Zeiten der DDR. Stetig wachsend ist aber vor allem jener Bereich, der die veränderte Kunst­landschaft der letzten 30 Jahre abbildet und parallel zu unserem Ausstellungsprogramm ausgebaut wird. Heut umfasst die Kunstsammlung Jena etwa 8000 Werke der nationalen und internationalen Kunst.

Einen wichtigen Bezugspunkt städtischer Kunstgeschichte bilden noch immer die Aktivitäten des früheren Jenaer Kunstvereins, der unter den wechselnden Leitungen von Hans Fehr, Eberhard Grisebach und Walter Dexel zwischen 1903 und 1933 der thüringischen Universitätsstadt ein Programm bot, welches qualitativ weit über die Region hinaus­reichte. Die Ausstellungen jener Jahre hatten deutlich und klar ein Programm: Gegen­wart. Die Erfolge jener Jahre sind legendär und weisen der Stadt Jena einen bedeutenden Platz in der Kunstlandschaft der Moderne zu. Bereits damals konzentrierte man sich auf das Kunstschaffen der Gegenwart und versuchte ästhetische Bildung, die künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen der Zeit und Kunstgenuss zu vereinen und für die Bürger der Stadt nacherlebbar darzustellen.

Hans Ticha, Das Eislaufpaar, 1985, Lwd, VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Hans Ticha, Das Eislaufpaar, 1985, Öl/Lwd ©VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die forcierte Ausrichtung auf das Kunstschaffen der Gegenwart ist traditionell und aktuell gleicher­maßen. Die erste große Stiftung erhielt die Kunstsammlung Jena mit der Botho Graef-Stiftung durch Ernst Ludwig Kirchner im Jahre 1918 mit 260 Werken aus dessen druckgrafischem Frühwerk. Fast 100 Jahre später, im Sommer 2014, sorgte die Übergabe der Sammlung Opitz-Hoffmann erneut für einen Quantensprung. Mit rund 1000 Kunstwerken der zeitge­nössischen deutschen und internationalen Kunst konnten nicht nur Leerstellen geschlossen werden, sondern die Jenaer Sammlung konnte qualitativ neu ausgerichtet werden. Die Übernahme des Nachlasses der Jenaer Zeichnerin Erika John stellt eine weitere singuläre Bereicherung der Sammlung dar.

Neben diesen großen Zuwendungen hat sich die Sammlung in den vergangenen zwanzig Jahren durch eine Vielzahl von kleineren Ankäufen, Spenden und Schenkungen – oft parallel zum Programm der Ausstellungen – essenziell gewandelt und entwickelt. Oft waren es Einzelwerke, gelegentlich Werkfolgen, aber auch kleinere bis mittlere Konvolute verschiedener Künstler*innen, die auf sehr unterschiedlichen Wegen erworben werden konnten. So wuchs die Jenaer Sammlung in den vergangenen beiden Dekaden um mehr als 1000 Werke von mehr als 150 Künstler*innen der deutschen und internationalen Kunst. Viele dieser Arbeiten gehören mittlerweile zum Kernbestand der Jenaer Sammlung und belegen deren Aktualität.

 

Felix M. Furtwängler. Furtwängler goes Underground, 2017, Malerbuch 3 Felix M. Furtwängler. Furtwängler goes Underground, 2017, Malerbuch 3 ©Kunstsammlung Jena

Bisher wurden die Sammlungsbestände „Erich Kuithan“, „Lothar Zitzmann“, „Sammlung Opitz-Hoffmann“ und „Nachlass Erika John“ dokumentiert und in Werkverzeichnissen publiziert. Die aufwändigste und für die Genese der Jenaer Sammlung sicher bedeutsamste Dokumentation fehlt leider bisher, die der Neuerwerbungen aus den Jahren 2000 bis 2020. Neben der wissenschaftlichen Dokumentation und Werk­einordnung geht es bei dieser Dokumentation auch um einen herzlichen Dank an die zahlreichen Künstler, Spender und Stifter, die der Kunstsammlung ihre eigenen oder Werke aus ihren Sammlungen übereignet haben. Das von Botho Graef vorbereitete und von Walter Dexel später im Rückblick als „Phänomen des Eindringens aktuellster Kunst in eine kleine Universi­tätsstadt“ bezeichnete Vorhaben wird damit fortgeführt und nachvoll­ziehbar dokumentiert.

Das Gesamtprojekt umfasst die Ausstellung und einen Bestandskatalog. Das Herzstück ist der Katalog, der nicht nur ein Dokument der Bedankung sein soll, sondern auch einen reich illustrierten Blick in die Herzkammer der Sammlung bieten soll.

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